Lebenslaufwerk

Foto im LebenslaufLebenslauf-Foto: brauchst du ein Bild, und wenn ja, welches?

Das Bild im Lebenslauf ist freiwillig. Wenn du eins nimmst, entscheiden Licht, Hintergrund und Ausschnitt, nicht der Preis des Fotografen.

  1. 1Angaben eintragenFeld für Feld, mit Beispielen
  2. 2Design wählensechs Designs, sieben Farben
  3. 3PDF ladenA4, sofort druckfertig

Gleich ausprobieren: Im Schritt „Person“ lädst du dein Foto hoch, schneidest es zu und zoomst. Das Bild bleibt auf deinem Gerät.

Foto im Editor einsetzen

Foto im Lebenslauf: ja oder nein?

In Deutschland war das Bewerbungsfoto jahrzehntelang selbstverständlich. Seit 2006 darf ein Arbeitgeber es aber nicht mehr verlangen, weil ein Bild Rückschlüsse auf Alter, Herkunft oder Geschlecht erlaubt. Heute gilt: Beides ist in Ordnung. Ein gutes Foto kann sympathisch wirken, ein schlechtes schadet eher. Ohne Foto bewertet man dich nur nach dem, was du geschrieben hast.

Lass das Foto eher weg, wenn …Ein Foto passt gut, wenn …
du dich auf Englisch oder ins Ausland bewirbst (UK, USA, Kanada)du dich bei kleinen Betrieben, im Handwerk oder Einzelhandel in Deutschland bewirbst
die Stellenanzeige um eine Bewerbung ohne Foto bittetdu viel Kundenkontakt haben wirst
du kein Bild hast, mit dem du zufrieden bistdu ein ruhiges, aktuelles Porträt hast

So sieht ein gutes Bewerbungsbild aus

  • Ausschnitt: Kopf und Schultern, das Gesicht nimmt etwa die Hälfte der Bildhöhe ein. Oben ein wenig Luft über dem Kopf.
  • Hintergrund: hell und ruhig, Grau, Beige oder Weiß. Keine Bücherregale, keine Tapetenmuster, keine Natur.
  • Licht: weiches Tageslicht von vorn, zum Beispiel vor einem Fenster. Kein Blitz, kein Gegenlicht.
  • Blick: direkt in die Kamera, leichtes Lächeln.
  • Kleidung: so, wie du am ersten Arbeitstag kommen würdest, eine Stufe ordentlicher. Im Büro Hemd, Bluse oder Blazer, im Handwerk ein sauberes Poloshirt.
  • Farbe: Farbfotos sind heute üblich. Schwarz-Weiß ist möglich, wirkt aber schnell künstlerisch.

Handyfoto oder Fotograf?

Ein Fotograf kostet je nach Region etwa 30 bis 100 Euro und liefert verlässlich gute Ergebnisse. Ein Handyfoto geht aber auch, wenn du dir zehn Minuten Zeit nimmst:

  1. Stell dich etwa einen Meter vor eine helle Wand, mit dem Gesicht zum Fenster.
  2. Lass dich von jemandem auf Augenhöhe fotografieren, aus etwa zwei Metern Abstand.
  3. Nimm die Hauptkamera und schalte den Zoom auf 2× (verhindert verzerrte Gesichter).
  4. Mach 20 bis 30 Bilder und wähle das natürlichste.
  5. Schneide es im Hochformat zu, im Editor geht das direkt beim Hochladen.

Typische Fehler beim Lebenslauf-Foto

  • Urlaubsbild mit abgeschnittener Person am Rand
  • Selfie von unten mit ausgestrecktem Arm
  • Starke Filter oder weichgezeichnete Haut
  • Sonnenbrille, Kappe oder Kopfhörer
  • Passbild aus dem Automaten mit hartem Blitz
  • Riesige Bilddatei, die das PDF auf mehrere Megabyte aufbläht

Wohin das Foto im Lebenslauf gehört

Bei einspaltigen Designs steht das Foto oben rechts neben deinen Kontaktdaten. Bei Designs mit Seitenspalte steht es oben in der Spalte. Nutzt du ein Deckblatt, kann das Foto auch nur dort erscheinen. Bei englischen Bewerbungen lässt du es weg, siehe Lebenslauf auf Englisch.

Checkliste für das Bewerbungsfoto

  • Nicht älter als zwei Jahre
  • Hochformat, Kopf und Schultern
  • Heller, ruhiger Hintergrund
  • Weiches Licht von vorn, kein Blitz
  • Kleidung passend zur Branche
  • Datei unter 1 MB

Welche anderen persönlichen Angaben heute noch üblich sind, steht im Ratgeber Lebenslauf 2026.

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Fragen zum Bewerbungsfoto

Muss ein Foto in den Lebenslauf?

Nein. Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz darf ein Arbeitgeber in Deutschland kein Foto verlangen. Es ist eine freiwillige Angabe. Fehlt es, darf das kein Nachteil sein.

Welches Format hat ein Bewerbungsfoto?

Üblich ist ein Hochformat im Seitenverhältnis 3:4 oder 4:5, im Lebenslauf etwa 4 bis 5 cm breit. Für das PDF genügt eine Auflösung von rund 600 × 800 Pixeln. Größere Dateien machen die Bewerbung nur schwer.

Reicht ein Handyfoto als Bewerbungsbild?

Ja, wenn Licht und Hintergrund stimmen. Stell dich mit dem Gesicht zu einem Fenster vor eine helle, ruhige Wand, lass dich auf Augenhöhe fotografieren und nimm die Hauptkamera, nicht die Frontkamera. Ein Porträtmodus mit unscharfem Hintergrund ist nicht nötig.

Wie alt darf das Foto sein?

Es sollte dich so zeigen, wie du beim Vorstellungsgespräch aussiehst. Hast du seither Frisur, Brille oder Bart deutlich verändert, mach ein neues. Als Faustregel gelten höchstens zwei Jahre.

Lächeln oder ernst schauen?

Ein leichtes, natürliches Lächeln wirkt fast immer besser als ein ernster Blick. Es geht nicht um ein Passbild, sondern um einen freundlichen ersten Eindruck.

Wo steht das Foto im Lebenslauf?

Oben rechts neben den persönlichen Daten oder in der Seitenspalte. Mit Deckblatt kann das Foto auch nur dort stehen, dann bleibt im Lebenslauf mehr Platz für Inhalt.

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